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Fresenius Medical Care Aktie

Aktie
WKN:  578580 ISIN:  DE0005785802 US-Symbol:  FMCQF Branche:  Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister Land:  Deutschland
39,34 €
-1,30 €
-3,20%
13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
11,80 Mrd. €
Streubesitz
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KGV
24,13
Dividende
1,44 €
Dividendenrendite
3,62%
neu: Nachhaltigkeits-Score
45 %
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Fresenius Medical Care Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Fresenius Medical Care AG ist ein global führender Anbieter integrierter Lösungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen und akuten Nierenerkrankungen. Das Unternehmen kombiniert Dialyseprodukte, Dialysedienstleistungen und ergänzende Versorgungsangebote zu einem vertikal integrierten Geschäftsmodell entlang der gesamten nephrologischen Wertschöpfungskette. Der strategische Schwerpunkt liegt auf der langfristig stabilen, medizinisch hochwertigen und kosteneffizienten Behandlung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Als Spezialwert im Gesundheitssektor adressiert Fresenius Medical Care eine strukturell wachsende, demografiegetriebene Nachfrage in einem stark regulierten Marktumfeld.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care basiert auf der Kombination aus industrieller Fertigung von Dialyseprodukten und dem Betrieb von Dialysezentren. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien sowie zugehörige Softwarelösungen und erbringt gleichzeitig Dialysedienstleistungen für Patienten, überwiegend im Rahmen langfristiger Versorgungsverträge mit staatlichen und privaten Kostenträgern. Die vertikale Integration ermöglicht Skaleneffekte, eine enge Verzahnung von Produktentwicklung und klinischer Praxis sowie eine standardisierte Versorgungsqualität über unterschiedliche Regionen hinweg. Das Ertragsprofil ist stark wiederkehrend, da Dialysebehandlungen in der Regel lebenslang erforderlich sind und die Inanspruchnahme nur gering konjunkturabhängig ist. Die Erlösströme resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen pro Behandlung, Paketpreisen für Versorgungsprogramme und dem Verkauf von Dialyseprodukten an externe Kliniken und Gesundheitsdienstleister.

Mission und Unternehmenszweck

Die Mission von Fresenius Medical Care besteht darin, die Lebensqualität von Patienten mit Nierenerkrankungen durch integrierte, evidenzbasierte und wirtschaftlich tragfähige Versorgungslösungen zu verbessern. Das Unternehmen verfolgt einen patientenzentrierten Ansatz, der medizinische Ergebnisqualität, Therapiesicherheit und Zugang zur Versorgung in den Vordergrund stellt. Zentral ist das Selbstverständnis als langfristiger Versorger in einem chronischen Indikationsgebiet, in dem Kontinuität, Prozessstabilität und regulatorische Compliance entscheidend sind. Gleichzeitig sieht sich Fresenius Medical Care als Partner von Gesundheitssystemen bei der Bewältigung steigender Kosten durch standardisierte Behandlungsprotokolle, Prozessoptimierung und technologische Innovation, insbesondere in den Bereichen Heimdialyse und digitale Vernetzung von Behandlungsdaten.

Produkte und Dienstleistungen

Fresenius Medical Care bietet ein breites Portfolio an nephrologischen Produkten und Dienstleistungen an, das auf hohe Interoperabilität und Therapiesicherheit ausgelegt ist. Zu den Kernsegmenten zählen:
  • Dialysemaschinen für Hämodialyse und Hämodiafiltration in klinischen Einrichtungen und im Homecare-Bereich, ergänzt um Monitoring- und Steuerungssysteme.
  • Dialysatoren und Filtertechnologien, die das Blut von Urämietoxinen reinigen und hinsichtlich Biokompatibilität, Durchflussdynamik und Membrandesign auf unterschiedliche klinische Profile abgestimmt sind.
  • Verbrauchsmaterialien wie Dialyselösungen, Konzentrate, Nadeln, Schläuche und Wasseraufbereitungssysteme, die eine standardisierte, regulativ abgesicherte Behandlung ermöglichen.
  • Peritonealdialyse-Lösungen einschließlich Beutelsystemen, Zyklern und Schulungsprogrammen zur Heimtherapie.
  • Dialysedienstleistungen in eigenen oder gemanagten Zentren, von der medizinischen Behandlung über Pflegeleistungen bis hin zu Ernährungs- und Sozialberatung.
  • Digitale und datengetriebene Services wie Dokumentationssysteme, Qualitätsmanagementlösungen und telemedizinische Unterstützung zur Optimierung der Behandlungsprozesse.
Durch diese Angebotstiefe deckt Fresenius Medical Care sowohl den produktbezogenen Medizintechnikmarkt als auch den Dienstleistungsmarkt für Nierenersatztherapien ab.

Geschäftssegmente und Business Units

Historisch gliederte Fresenius Medical Care seine Aktivitäten in Produkt- und Dienstleistungsbereiche. Nach einer strategischen Neuausrichtung steht heute eine stärker integrierte Struktur im Vordergrund, bei der regionale Organisation und Versorgungsmodelle eine zentrale Rolle spielen. Im Kerngeschäft lassen sich weiterhin funktionale Einheiten unterscheiden:
  • Care Delivery: Betrieb von Dialysezentren, Versorgung von Patienten vor Ort und im häuslichen Umfeld, Management klinischer Prozesse sowie Kooperation mit Kostenträgern und Gesundheitssystemen.
  • Care Enablement: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien und IT-Lösungen, inklusive F&E-Aktivitäten in Membran- und Gerätetechnologie.
  • Regionale Einheiten fokussieren auf Nordamerika, Europa, den Mittleren Osten und Afrika, Lateinamerika sowie den asiatisch-pazifischen Raum und passen Versorgungsmodelle an lokale Regulierungen und Vergütungsstrukturen an.
Die organisatorische Ausrichtung zielt auf mehr Effizienz, stärkere Standardisierung und eine klarere Trennung von versorgungsbezogenen und produktbezogenen Werttreibern ab.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fresenius Medical Care verfügt über mehrere strukturelle Alleinstellungsmerkmale, die als Burggräben im Wettbewerb wirken:
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Medizintechnikherstellung und eigenem Dialysebetrieb schafft Wissensvorsprünge, ermöglicht schnelle Feedbackschleifen und erleichtert die Implementierung neuer Therapiekonzepte in großem Maßstab.
  • Skaleneffekte: Die globale Präsenz in vielen Ländern erhöht die Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten, ermöglicht standardisierte Beschaffung und senkt Stückkosten in der Produktion.
  • Regulatorische und klinische Expertise: Langjährige Erfahrung in einem hochregulierten Umfeld, etablierte Qualitäts- und Compliance-Strukturen sowie umfassende klinische Datenbasen erschweren den Markteintritt neuer Anbieter.
  • Markenvertrauen: Die Position als bewährter Partner von Gesundheitssystemen, Kliniken und Nephrologen stärkt die Kundenbindung, insbesondere bei kritischen Therapien mit hohem Sicherheitsanspruch.
  • Daten- und Prozesskompetenz: Der Zugriff auf umfangreiche Behandlungsdaten und standardisierte Prozessketten bietet Potenzial für Outcome-Optimierung, Benchmarking und datengestützte Versorgungsmodelle.
Diese Faktoren führen zu hohen Wechselkosten für Kostenträger und medizinische Einrichtungen, da ein Systemwechsel technische, organisatorische und regulatorische Anpassungen erfordert.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen ist oligopolistisch geprägt. Zu den relevanten Wettbewerbern im Produktbereich zählen internationale Medizintechnikunternehmen mit Spezialisierung auf Nephrologie und Intensivmedizin, etwa Baxter im Bereich Peritonealdialyse sowie weitere Anbieter von Dialysemaschinen, Filtern und Verbrauchsmaterialien. Im Dienstleistungssegment konkurriert Fresenius Medical Care unter anderem mit regionalen Betreibern von Dialysezentren, Krankenhausketten und spezialisierten Gesundheitsdienstleistern. In einigen Märkten sind öffentlich-rechtliche oder staatliche Einrichtungen direkte Wettbewerber im Versorgungsbetrieb. Daneben gewinnen integrierte Gesundheitskonzerne und Managed-Care-Organisationen an Bedeutung, die Nierenersatztherapien stärker in umfassende Versorgungsprogramme einbinden. Der Wettbewerb verschärft sich zudem durch Initiativen, die Heimdialyse und Prävention von Nierenerkrankungen fördern und damit die Struktur des Dialysemarktes schrittweise verändern.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Fresenius Medical Care verfolgt eine Strategie der Fokussierung, Effizienzsteigerung und stabilen Cashflow-Generierung. Nach einer Phase des starken Wachstums stehen heute Portfolio-Optimierung, Neuausrichtung der Organisationsstruktur und ein stringentes Kosten- und Risikomanagement im Vordergrund. Das Management setzt auf:
  • Strukturprogramme zur Vereinfachung der Organisation, Reduktion von Komplexität und Verbesserung der Profitabilität.
  • Stärkung integrierter Versorgungsmodelle, die Dialyse, begleitende Therapien und digitale Services zu umfassenden Betreuungskonzepten verknüpfen.
  • Selektives Wachstum in Regionen mit wachsender Prävalenz von Nierenerkrankungen und ausreichender regulatorischer Planungssicherheit.
  • Kapitaldisziplin mit klarer Priorisierung von Investitionen in Forschung und Entwicklung, Modernisierung der Zentren und Ausbau der Heimdialyse.
Strategisch verfolgt das Management den Übergang von einem überwiegend volumengetriebenen Vergütungsmodell hin zu stärker ergebnis- und qualitätsorientierten Vergütungsansätzen, die medizinische Outcomes, Hospitalisierungsraten und Lebensqualität berücksichtigen.

Branchen- und Regionenanalyse

Fresenius Medical Care agiert in der globalen Gesundheitsbranche mit Fokus auf Nephrologie, Nierenersatztherapie und chronische Erkrankungen. Die Branche ist strukturell wachstumsgetrieben durch demografischen Wandel, steigende Lebenserwartung und eine zunehmende Prävalenz von Diabetes und Bluthochdruck, die als Hauptursachen für chronische Nierenerkrankungen gelten. Gleichzeitig ist der Markt durch hohe Regulierung, Kostendruck in den Gesundheitssystemen und umfangreiche Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Regional ist das Unternehmen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie im Mittleren Osten und Afrika präsent. Nordamerika stellt einen besonders regulierten und vergütungsintensiven Markt dar, der stark von gesundheitspolitischen Reformen und Erstattungssystemen beeinflusst wird. In Europa dominieren öffentlich finanzierte Gesundheitssysteme, die auf Kosteneffizienz und Qualitätsstandards achten. In Schwellenländern wächst der Bedarf an Dialysekapazitäten, wobei der Zugang zur Versorgung, die Zahlungsbereitschaft und die Stabilität des regulatorischen Rahmens entscheidende Faktoren für die Marktentwicklung sind. Insgesamt bewegt sich Fresenius Medical Care in einem defensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, aber anhaltendem politischen und regulatorischen Veränderungsdruck.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Fresenius Medical Care entstand in den 1990er-Jahren aus der Zusammenführung von Dialyseaktivitäten des Fresenius-Konzerns mit einem US-amerikanischen Dialysedienstleister und entwickelte sich seither zu einem globalen Spezialisten für Nierenersatztherapie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Expansion über Akquisitionen, Aufbau eines weltweiten Netzes von Dialysezentren und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Membran- und Gerätetechnologie. Im Verlauf der Jahre wurden die Aktivitäten stärker regional diversifiziert und das Portfolio um Heimdialyse und peritoneale Dialyse erweitert. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der Präsenz in Nordamerika, die Stärkung der eigenen Produktpipeline sowie die Einführung standardisierter Behandlungsmodelle und Qualitätsprogramme. In jüngerer Zeit rückten organisatorische Straffung, Anpassung an veränderte Erstattungsmodelle und eine stärkere Ausrichtung auf integrierte Versorgungslösungen in den Mittelpunkt. Die Entwicklung zeigt den Übergang von einem reinen Geräte- und Verbrauchsmaterialhersteller hin zu einem umfassenden Gesundheitsdienstleister im nephrologischen Segment.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Fresenius Medical Care besteht in der Doppelrolle als Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister. Diese Konstellation bringt einerseits Synergien, andererseits erhöhte regulatorische und operative Komplexität mit sich. Das Unternehmen ist in hohem Maße vom Vergütungssystem der jeweiligen Länder abhängig, insbesondere dort, wo pauschalierte Erstattungsmodelle oder wertorientierte Vergütungssysteme eingeführt werden. Zudem ist der Geschäftsverlauf eng an medizinische Leitlinien, Zulassungsanforderungen und die Entwicklung epidemiologischer Trends gebunden. Als globaler Anbieter ist Fresenius Medical Care Währungsrisiken, länderspezifischen Compliance-Vorschriften und heterogenen Qualitätsanforderungen ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Dialysebranche traditionell personalintensiv ist und die Verfügbarkeit qualifizierter Pflegekräfte sowie medizinischer Fachkräfte ein kritischer Erfolgsfaktor bleibt. Die starke Spezialisierung auf den Bereich Nierenersatztherapie macht das Unternehmen zu einem fokussierten, aber auch weniger diversifizierten Gesundheitswert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bieten sich im Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografiegetriebenes Wachstum: Die alternde Bevölkerung und die Zunahme chronischer Erkrankungen stützen die langfristige Nachfrage nach Nierenersatztherapie und schaffen ein relativ konjunkturunabhängiges Umfeld.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Regulatorische Anforderungen, klinische Expertise und der Kapitalbedarf zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Versorgungsnetzen erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Wiederkehrende Erlöse: Die chronische Natur von Nierenerkrankungen führt zu stabilen, planbaren Behandlungsvolumina, die eine hohe Visibilität der Auslastung von Dialysezentren ermöglichen.
  • Potenzial durch Heimdialyse und Digitalisierung: Der Ausbau der Heimtherapie und digitaler Vernetzung kann Effizienz, Patientenautonomie und Kosteneffektivität steigern, was langfristig die Wettbewerbsposition festigen könnte.
  • Rolle als Spezialwert im Gesundheitssektor: Die Fokussierung auf ein klar umrissenes Therapiegebiet erleichtert die Beurteilung des Geschäftsmodells im Vergleich zu breit diversifizierten Gesundheitskonzernen.
Für sicherheitsorientierte Investoren kann die Kombination aus defensiver Branche, medizinischer Notwendigkeit der Therapien und globaler Marktposition grundsätzlich attraktiv sein, sofern regulatorische und operative Risiken im Zeitverlauf beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Engagement in Fresenius Medical Care mit spezifischen Risiken verbunden, die gerade für konservative Anleger sorgfältig zu beobachten sind:
  • Regulatorische und Erstattungsschwankungen: Änderungen bei Vergütungsmodellen, Budgetbegrenzungen oder politischen Reformen in wichtigen Märkten können Margen und Wachstumsdynamik spürbar beeinflussen.
  • Konzentrationsrisiken: In einigen Ländern hängt das Unternehmen stark von wenigen großen Kostenträgern oder staatlichen Programmen ab, was die Abhängigkeit von deren Verhandlungsmacht erhöht.
  • Operative Komplexität: Die Steuerung eines globalen Netzes von Dialysezentren ist anspruchsvoll. Effizienzprogramme, Personalengpässe oder Qualitätsprobleme können zu temporären Belastungen führen.
  • Technologischer und medizinischer Wandel: Fortschritte in Prävention, Transplantationsmedizin oder alternativen Therapiekonzepten könnten das Volumen klassischer Dialysebehandlungen langfristig relativieren.
  • Nachhaltigkeits- und Compliance-Risiken: Strengere ESG-Anforderungen, Anforderungen an Transparenz und ethische Geschäftsführung sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten im Gesundheitsbereich sind potenzielle Belastungsfaktoren.
Für konservative Anleger bedeutet dies, dass die strukturellen Stärken des Geschäftsmodells stets gegen die sensiblen Abhängigkeiten von Regulierung, Gesundheitspolitik und medizinischem Fortschritt abgewogen werden sollten, ohne hieraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.
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Kurs
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Kursdaten

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Schluss Vortag 40,64 €
Gehandelte Stücke 856.079
Tagesvolumen Vortag 33.856.171 €
Tagestief 39,34 €
Tageshoch 40,80 €
52W-Tief 38,53 €
52W-Hoch 54,02 €
Jahrestief 38,53 €
Jahreshoch 40,98 €

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13.01.26
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Fresenius Medical Care hat bekannt gegeben, dass der Gesamtumsatz im dritten Quartal 2023 gestiegen ist, bedingt durch eine höhere Nachfrage nach Dialysebehandlungen.
  • Das Unternehmen plant, in den kommenden Jahren in neue Technologien zu investieren, um die Effizienz seiner Dienstleistungen zu verbessern und die Patientenversorgung zu optimieren.
  • Eine neue Partnerschaft mit einem führenden Gesundheitsdienstleister wurde angekündigt, um den Zugang zu innovativen Behandlungsformen zu erweitern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 19.336 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 1.392 €
Jahresüberschuss in Mio. 740,87 €
Umsatz je Aktie 65,90 €
Gewinn je Aktie 1,83 €
Gewinnrendite +5,08%
Umsatzrendite +2,78%
Return on Investment +2,21%
Marktkapitalisierung in Mio. 12.957 €
KGV (Kurs/Gewinn) 24,13
KBV (Kurs/Buchwert) 0,89
KUV (Kurs/Umsatz) 0,67
Eigenkapitalrendite +3,69%
Eigenkapitalquote +43,43%

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Knock-Outs 65
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 2 Jahre
Stabilität der Dividende 0,96 (max 1,00)
Jährlicher 1,81% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 6,74% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 38,3% (auf den Gewinn/FFO)
quote 23,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 2,78%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.05.2025 1,44 €
17.05.2024 1,19 €
17.05.2023 1,12 €
13.05.2022 1,35 €
21.05.2021 1,34 €
28.08.2020 1,20 €
17.05.2019 1,17 €
18.05.2018 1,06 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Fresenius Medical Care Aktie wird von Analysten als überbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
48,62 € 39,73 € +22,39%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 39,50 € -2,66%
40,58 € 13.01.26
Frankfurt 39,66 € -2,84%
40,82 € 13.01.26
Hamburg 40,64 € +0,10%
40,60 € 13.01.26
Hannover 40,79 € +2,93%
39,63 € 13.01.26
München 39,92 € +0,30%
39,80 € 13.01.26
Stuttgart 39,43 € -3,05%
40,67 € 13.01.26
Xetra 39,34 € -3,20%
40,64 € 13.01.26
L&S RT 39,475 € -3,18%
40,77 € 13.01.26
Wien 39,48 € -3,21%
40,79 € 13.01.26
Nasdaq OTC Other 45,00 $ -2,97%
46,377 $ 08.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 39,45 € -3,31%
40,80 € 13.01.26
Quotrix 39,56 € -3,21%
40,87 € 13.01.26
Gettex 39,60 € -3,18%
40,90 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 40,00 13,3 M
12.01.26 40,64 33,9 M
09.01.26 39,50 32,2 M
08.01.26 39,01 31,9 M
07.01.26 39,18 36,9 M
06.01.26 40,22 30,9 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 40,22 € -0,55%
1 Monat 40,13 € -0,32%
6 Monate 46,26 € -13,53%
1 Jahr 43,43 € -7,90%
5 Jahre 69,06 € -42,08%

Unternehmensprofil Fresenius Medical Care AG

Fresenius Medical Care AG ist ein global führender Anbieter integrierter Lösungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen und akuten Nierenerkrankungen. Das Unternehmen kombiniert Dialyseprodukte, Dialysedienstleistungen und ergänzende Versorgungsangebote zu einem vertikal integrierten Geschäftsmodell entlang der gesamten nephrologischen Wertschöpfungskette. Der strategische Schwerpunkt liegt auf der langfristig stabilen, medizinisch hochwertigen und kosteneffizienten Behandlung von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz. Als Spezialwert im Gesundheitssektor adressiert Fresenius Medical Care eine strukturell wachsende, demografiegetriebene Nachfrage in einem stark regulierten Marktumfeld.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care basiert auf der Kombination aus industrieller Fertigung von Dialyseprodukten und dem Betrieb von Dialysezentren. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien sowie zugehörige Softwarelösungen und erbringt gleichzeitig Dialysedienstleistungen für Patienten, überwiegend im Rahmen langfristiger Versorgungsverträge mit staatlichen und privaten Kostenträgern. Die vertikale Integration ermöglicht Skaleneffekte, eine enge Verzahnung von Produktentwicklung und klinischer Praxis sowie eine standardisierte Versorgungsqualität über unterschiedliche Regionen hinweg. Das Ertragsprofil ist stark wiederkehrend, da Dialysebehandlungen in der Regel lebenslang erforderlich sind und die Inanspruchnahme nur gering konjunkturabhängig ist. Die Erlösströme resultieren im Wesentlichen aus Vergütungen pro Behandlung, Paketpreisen für Versorgungsprogramme und dem Verkauf von Dialyseprodukten an externe Kliniken und Gesundheitsdienstleister.

Mission und Unternehmenszweck

Die Mission von Fresenius Medical Care besteht darin, die Lebensqualität von Patienten mit Nierenerkrankungen durch integrierte, evidenzbasierte und wirtschaftlich tragfähige Versorgungslösungen zu verbessern. Das Unternehmen verfolgt einen patientenzentrierten Ansatz, der medizinische Ergebnisqualität, Therapiesicherheit und Zugang zur Versorgung in den Vordergrund stellt. Zentral ist das Selbstverständnis als langfristiger Versorger in einem chronischen Indikationsgebiet, in dem Kontinuität, Prozessstabilität und regulatorische Compliance entscheidend sind. Gleichzeitig sieht sich Fresenius Medical Care als Partner von Gesundheitssystemen bei der Bewältigung steigender Kosten durch standardisierte Behandlungsprotokolle, Prozessoptimierung und technologische Innovation, insbesondere in den Bereichen Heimdialyse und digitale Vernetzung von Behandlungsdaten.

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Fresenius Medical Care bietet ein breites Portfolio an nephrologischen Produkten und Dienstleistungen an, das auf hohe Interoperabilität und Therapiesicherheit ausgelegt ist. Zu den Kernsegmenten zählen:
  • Dialysemaschinen für Hämodialyse und Hämodiafiltration in klinischen Einrichtungen und im Homecare-Bereich, ergänzt um Monitoring- und Steuerungssysteme.
  • Dialysatoren und Filtertechnologien, die das Blut von Urämietoxinen reinigen und hinsichtlich Biokompatibilität, Durchflussdynamik und Membrandesign auf unterschiedliche klinische Profile abgestimmt sind.
  • Verbrauchsmaterialien wie Dialyselösungen, Konzentrate, Nadeln, Schläuche und Wasseraufbereitungssysteme, die eine standardisierte, regulativ abgesicherte Behandlung ermöglichen.
  • Peritonealdialyse-Lösungen einschließlich Beutelsystemen, Zyklern und Schulungsprogrammen zur Heimtherapie.
  • Dialysedienstleistungen in eigenen oder gemanagten Zentren, von der medizinischen Behandlung über Pflegeleistungen bis hin zu Ernährungs- und Sozialberatung.
  • Digitale und datengetriebene Services wie Dokumentationssysteme, Qualitätsmanagementlösungen und telemedizinische Unterstützung zur Optimierung der Behandlungsprozesse.
Durch diese Angebotstiefe deckt Fresenius Medical Care sowohl den produktbezogenen Medizintechnikmarkt als auch den Dienstleistungsmarkt für Nierenersatztherapien ab.

Geschäftssegmente und Business Units

Historisch gliederte Fresenius Medical Care seine Aktivitäten in Produkt- und Dienstleistungsbereiche. Nach einer strategischen Neuausrichtung steht heute eine stärker integrierte Struktur im Vordergrund, bei der regionale Organisation und Versorgungsmodelle eine zentrale Rolle spielen. Im Kerngeschäft lassen sich weiterhin funktionale Einheiten unterscheiden:
  • Care Delivery: Betrieb von Dialysezentren, Versorgung von Patienten vor Ort und im häuslichen Umfeld, Management klinischer Prozesse sowie Kooperation mit Kostenträgern und Gesundheitssystemen.
  • Care Enablement: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dialysemaschinen, Dialysatoren, Verbrauchsmaterialien und IT-Lösungen, inklusive F&E-Aktivitäten in Membran- und Gerätetechnologie.
  • Regionale Einheiten fokussieren auf Nordamerika, Europa, den Mittleren Osten und Afrika, Lateinamerika sowie den asiatisch-pazifischen Raum und passen Versorgungsmodelle an lokale Regulierungen und Vergütungsstrukturen an.
Die organisatorische Ausrichtung zielt auf mehr Effizienz, stärkere Standardisierung und eine klarere Trennung von versorgungsbezogenen und produktbezogenen Werttreibern ab.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fresenius Medical Care verfügt über mehrere strukturelle Alleinstellungsmerkmale, die als Burggräben im Wettbewerb wirken:
  • Vertikale Integration: Die Kombination aus Medizintechnikherstellung und eigenem Dialysebetrieb schafft Wissensvorsprünge, ermöglicht schnelle Feedbackschleifen und erleichtert die Implementierung neuer Therapiekonzepte in großem Maßstab.
  • Skaleneffekte: Die globale Präsenz in vielen Ländern erhöht die Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten, ermöglicht standardisierte Beschaffung und senkt Stückkosten in der Produktion.
  • Regulatorische und klinische Expertise: Langjährige Erfahrung in einem hochregulierten Umfeld, etablierte Qualitäts- und Compliance-Strukturen sowie umfassende klinische Datenbasen erschweren den Markteintritt neuer Anbieter.
  • Markenvertrauen: Die Position als bewährter Partner von Gesundheitssystemen, Kliniken und Nephrologen stärkt die Kundenbindung, insbesondere bei kritischen Therapien mit hohem Sicherheitsanspruch.
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Diese Faktoren führen zu hohen Wechselkosten für Kostenträger und medizinische Einrichtungen, da ein Systemwechsel technische, organisatorische und regulatorische Anpassungen erfordert.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für Dialyseprodukte und Dialysedienstleistungen ist oligopolistisch geprägt. Zu den relevanten Wettbewerbern im Produktbereich zählen internationale Medizintechnikunternehmen mit Spezialisierung auf Nephrologie und Intensivmedizin, etwa Baxter im Bereich Peritonealdialyse sowie weitere Anbieter von Dialysemaschinen, Filtern und Verbrauchsmaterialien. Im Dienstleistungssegment konkurriert Fresenius Medical Care unter anderem mit regionalen Betreibern von Dialysezentren, Krankenhausketten und spezialisierten Gesundheitsdienstleistern. In einigen Märkten sind öffentlich-rechtliche oder staatliche Einrichtungen direkte Wettbewerber im Versorgungsbetrieb. Daneben gewinnen integrierte Gesundheitskonzerne und Managed-Care-Organisationen an Bedeutung, die Nierenersatztherapien stärker in umfassende Versorgungsprogramme einbinden. Der Wettbewerb verschärft sich zudem durch Initiativen, die Heimdialyse und Prävention von Nierenerkrankungen fördern und damit die Struktur des Dialysemarktes schrittweise verändern.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Fresenius Medical Care verfolgt eine Strategie der Fokussierung, Effizienzsteigerung und stabilen Cashflow-Generierung. Nach einer Phase des starken Wachstums stehen heute Portfolio-Optimierung, Neuausrichtung der Organisationsstruktur und ein stringentes Kosten- und Risikomanagement im Vordergrund. Das Management setzt auf:
  • Strukturprogramme zur Vereinfachung der Organisation, Reduktion von Komplexität und Verbesserung der Profitabilität.
  • Stärkung integrierter Versorgungsmodelle, die Dialyse, begleitende Therapien und digitale Services zu umfassenden Betreuungskonzepten verknüpfen.
  • Selektives Wachstum in Regionen mit wachsender Prävalenz von Nierenerkrankungen und ausreichender regulatorischer Planungssicherheit.
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Strategisch verfolgt das Management den Übergang von einem überwiegend volumengetriebenen Vergütungsmodell hin zu stärker ergebnis- und qualitätsorientierten Vergütungsansätzen, die medizinische Outcomes, Hospitalisierungsraten und Lebensqualität berücksichtigen.

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Fresenius Medical Care agiert in der globalen Gesundheitsbranche mit Fokus auf Nephrologie, Nierenersatztherapie und chronische Erkrankungen. Die Branche ist strukturell wachstumsgetrieben durch demografischen Wandel, steigende Lebenserwartung und eine zunehmende Prävalenz von Diabetes und Bluthochdruck, die als Hauptursachen für chronische Nierenerkrankungen gelten. Gleichzeitig ist der Markt durch hohe Regulierung, Kostendruck in den Gesundheitssystemen und umfangreiche Qualitätsanforderungen gekennzeichnet. Regional ist das Unternehmen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie im Mittleren Osten und Afrika präsent. Nordamerika stellt einen besonders regulierten und vergütungsintensiven Markt dar, der stark von gesundheitspolitischen Reformen und Erstattungssystemen beeinflusst wird. In Europa dominieren öffentlich finanzierte Gesundheitssysteme, die auf Kosteneffizienz und Qualitätsstandards achten. In Schwellenländern wächst der Bedarf an Dialysekapazitäten, wobei der Zugang zur Versorgung, die Zahlungsbereitschaft und die Stabilität des regulatorischen Rahmens entscheidende Faktoren für die Marktentwicklung sind. Insgesamt bewegt sich Fresenius Medical Care in einem defensiven Sektor mit hohen Eintrittsbarrieren, aber anhaltendem politischen und regulatorischen Veränderungsdruck.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Fresenius Medical Care entstand in den 1990er-Jahren aus der Zusammenführung von Dialyseaktivitäten des Fresenius-Konzerns mit einem US-amerikanischen Dialysedienstleister und entwickelte sich seither zu einem globalen Spezialisten für Nierenersatztherapie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von Expansion über Akquisitionen, Aufbau eines weltweiten Netzes von Dialysezentren und kontinuierlicher Weiterentwicklung der Membran- und Gerätetechnologie. Im Verlauf der Jahre wurden die Aktivitäten stärker regional diversifiziert und das Portfolio um Heimdialyse und peritoneale Dialyse erweitert. Strategische Meilensteine waren der Ausbau der Präsenz in Nordamerika, die Stärkung der eigenen Produktpipeline sowie die Einführung standardisierter Behandlungsmodelle und Qualitätsprogramme. In jüngerer Zeit rückten organisatorische Straffung, Anpassung an veränderte Erstattungsmodelle und eine stärkere Ausrichtung auf integrierte Versorgungslösungen in den Mittelpunkt. Die Entwicklung zeigt den Übergang von einem reinen Geräte- und Verbrauchsmaterialhersteller hin zu einem umfassenden Gesundheitsdienstleister im nephrologischen Segment.

Besonderheiten und strukturelle Faktoren

Eine Besonderheit von Fresenius Medical Care besteht in der Doppelrolle als Medizintechnikhersteller und Gesundheitsdienstleister. Diese Konstellation bringt einerseits Synergien, andererseits erhöhte regulatorische und operative Komplexität mit sich. Das Unternehmen ist in hohem Maße vom Vergütungssystem der jeweiligen Länder abhängig, insbesondere dort, wo pauschalierte Erstattungsmodelle oder wertorientierte Vergütungssysteme eingeführt werden. Zudem ist der Geschäftsverlauf eng an medizinische Leitlinien, Zulassungsanforderungen und die Entwicklung epidemiologischer Trends gebunden. Als globaler Anbieter ist Fresenius Medical Care Währungsrisiken, länderspezifischen Compliance-Vorschriften und heterogenen Qualitätsanforderungen ausgesetzt. Hinzu kommt, dass die Dialysebranche traditionell personalintensiv ist und die Verfügbarkeit qualifizierter Pflegekräfte sowie medizinischer Fachkräfte ein kritischer Erfolgsfaktor bleibt. Die starke Spezialisierung auf den Bereich Nierenersatztherapie macht das Unternehmen zu einem fokussierten, aber auch weniger diversifizierten Gesundheitswert.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bieten sich im Geschäftsmodell von Fresenius Medical Care mehrere strukturelle Chancen:
  • Demografiegetriebenes Wachstum: Die alternde Bevölkerung und die Zunahme chronischer Erkrankungen stützen die langfristige Nachfrage nach Nierenersatztherapie und schaffen ein relativ konjunkturunabhängiges Umfeld.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Regulatorische Anforderungen, klinische Expertise und der Kapitalbedarf zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Versorgungsnetzen erschweren neuen Wettbewerbern den Markteintritt.
  • Wiederkehrende Erlöse: Die chronische Natur von Nierenerkrankungen führt zu stabilen, planbaren Behandlungsvolumina, die eine hohe Visibilität der Auslastung von Dialysezentren ermöglichen.
  • Potenzial durch Heimdialyse und Digitalisierung: Der Ausbau der Heimtherapie und digitaler Vernetzung kann Effizienz, Patientenautonomie und Kosteneffektivität steigern, was langfristig die Wettbewerbsposition festigen könnte.
  • Rolle als Spezialwert im Gesundheitssektor: Die Fokussierung auf ein klar umrissenes Therapiegebiet erleichtert die Beurteilung des Geschäftsmodells im Vergleich zu breit diversifizierten Gesundheitskonzernen.
Für sicherheitsorientierte Investoren kann die Kombination aus defensiver Branche, medizinischer Notwendigkeit der Therapien und globaler Marktposition grundsätzlich attraktiv sein, sofern regulatorische und operative Risiken im Zeitverlauf beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten

Gleichzeitig ist ein Engagement in Fresenius Medical Care mit spezifischen Risiken verbunden, die gerade für konservative Anleger sorgfältig zu beobachten sind:
  • Regulatorische und Erstattungsschwankungen: Änderungen bei Vergütungsmodellen, Budgetbegrenzungen oder politischen Reformen in wichtigen Märkten können Margen und Wachstumsdynamik spürbar beeinflussen.
  • Konzentrationsrisiken: In einigen Ländern hängt das Unternehmen stark von wenigen großen Kostenträgern oder staatlichen Programmen ab, was die Abhängigkeit von deren Verhandlungsmacht erhöht.
  • Operative Komplexität: Die Steuerung eines globalen Netzes von Dialysezentren ist anspruchsvoll. Effizienzprogramme, Personalengpässe oder Qualitätsprobleme können zu temporären Belastungen führen.
  • Technologischer und medizinischer Wandel: Fortschritte in Prävention, Transplantationsmedizin oder alternativen Therapiekonzepten könnten das Volumen klassischer Dialysebehandlungen langfristig relativieren.
  • Nachhaltigkeits- und Compliance-Risiken: Strengere ESG-Anforderungen, Anforderungen an Transparenz und ethische Geschäftsführung sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten im Gesundheitsbereich sind potenzielle Belastungsfaktoren.
Für konservative Anleger bedeutet dies, dass die strukturellen Stärken des Geschäftsmodells stets gegen die sensiblen Abhängigkeiten von Regulierung, Gesundheitspolitik und medizinischem Fortschritt abgewogen werden sollten, ohne hieraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 11,80 Mrd. €
Aktienanzahl 289,85 Mio.
Streubesitz 27,60%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+72,40% Weitere
+27,60% Streubesitz

Community-Beiträge zu Fresenius Medical Care AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten über aktuelle Unternehmens- und Marktentwicklungen wie die beschleunigten Aktienrückkäufe von FMC (zweite Tranche startet am 12. Januar; bis 8. Mai sind Käufe von rund 415 Millionen Euro geplant, Programm insgesamt 1 Milliarde Euro), die Rückkehr in den DAX sowie starke Quartalszahlen und ein kräftiges Ergebniswachstum, die teils als Treiber für Kursanstiege, Dividendenanhebungen und positives Momentum gewertet werden.
  • Gleichzeitig wird deutliche Skepsis thematisiert: Analysten (u. a. UBS) haben Abstufungen und Kurszielsenkungen wegen struktureller Risiken und einem möglichen langfristigen Rückgang des Dialysevolumens in den USA ausgesprochen, was zusammen mit volatilen Kursreaktionen und Branchenrisiken die Bewertung belastet.
  • Im Forum spiegeln sich dadurch gemischte Anlegermeinungen von Neuinvestments nach Rücksetzern und Lob für Fortschritte bei Transformation und Kostensenkungen bis hin zu Verkäufen und persönlicher Ablehnung, so dass das Papier als weiterhin volatil mit sowohl kurzfristigen Chancen als auch grundsätzlichen Unsicherheiten eingeschätzt wird.
Hinweis
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Highländer49
FMC
Die Quartalszahlen und der Ausblick von FMC haben am Dienstag unter den Anlegern nur kurz für gute Laune gesorgt. Die Aktien des Dialysespezialisten stiegen im frühen Handel zeitweise um mehr als 4 Prozent auf den höchsten Stand seit Mitte Februar. An der 21-Tage-Linie nahm der Schwung jedoch schnell ab. Zuletzt wurden die Papiere noch 0,7 Prozent im Plus bei 44,93 Euro gehandelt. Für den bisherigen Jahresverlauf steht ein Kursaufschlag von weniger als zwei Prozent zu Buche, während der Dax knapp 13 Prozent vorne liegt. Im Vorjahr konnte die Fresenius-Beteiligung dank Kostensenkungen ihr Ergebnis deutlich steigern. Dabei schlug sich FMC im Schlussquartal noch etwas besser als erwartet. 2025 will Konzernchefin Helen Giza im Tagesgeschäft erheblich mehr verdienen. Bis Jahresende sollen die Kosten dazu noch stärker sinken, als zuvor geplant. Die Aktionäre dürfen sich bereits jetzt über eine kräftige Dividendenerhöhung freuen. Nach der Zahlenbekanntgabe lobte der ansonsten für FMC eher skeptische JPMorgan-Experte David Adlington die starken Ergebnisse und den Ausblick auf 2025. Beim Überschuss sieht er für die durchschnittliche Marktprognose noch Spielraum nach oben im hohen einstelligen Prozentbereich und zeigte sich kurzfristig recht optimistisch für die Kursentwicklung. Mit steigenden Kursen dürfte dann aber die Sorge vor einer Aktienplatzierung der Mutter Fresenius (Fresenius Aktie) und die schwachen Volumina in der gesamten Dialysebranche wieder Oberhand gewinnen, so Adlington. Nach Einschätzung des Jefferies-Experten James Vane-Tempest schnitt FMC ein wenig besser als erwartet ab. Der Ausblick auf 2025 falle umsatzseitig erwartungsgemäß aus und bei der operativen Marge (Ebit) ein wenig besser als prognostiziert. Sein Kollege Christian Ehmann vom Analysehaus Warburg Research sieht beim Umsatz die Erwartungen als erfüllt an. Das berichtete operative Ergebnis (Ebit) werte er als Enttäuschung, bereinigt sei es aber in Ordnung gewesen. Quelle: dpa-AFX
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funstock
Fresenius Medical..
ich habe meine all meine Papiere verkauft,als ich in den letzten Wochen beobachtet habe,daß viele Fondsgesellsch. die Aktien wie Sondermüll aus ihren Depots warfen,(zuletzt AXA) die wissen doch mehr, wie wir angeschissene Kleinanleger. Vermute, daß es hier sukzessive ähnlich laufen wird, wie einst bei der Telekom,die ihre Tochter T-Online von der Börse nahm und die Anlger von ehemals 28€ nur noch einen Bruchteil bekamen. Warum steigt Fresenius so gigantisch und die Tochter verliert immer weiter an Wert.........? HÖCHSTE VORSICHT !!!!!!!!!!!
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funstock
FMC...oh nee
die Analysten übertreffen sich seit Monaten fast täglich mit ihren Empfehlungen, aber der Kurs geht nur südwärts!! Man hat es gestern deutlich gesehn,wenn es nach oben geht, bleibt FMC bei 30,08 hängen, wo andere schon längst 2-3% im Plus liegen,dann hat der Markt ins Minus gedreht....und siehe da, FMC war ganz schnell wieder der größte Verlierer im DAX (nur Siemens hatte noch ein paar Zehntel mehr im Minus)!!! Jetzt stellt euch mal vor, die Märkte korrigieren mal mit 500-600 Punkten...da findest du die FMC bei weit unter 20€!!!! Man kann nur allen raten, FINGER WEG und für alle Investierten Stopp´s gesetzt, damit der Verlust nicht ins bodenlose geht, denn viele sind hier um die 34€ eingestiegen.
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friesenherd
Fresenius Medical Care buy
Fresenius Medical Care buy von Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG
Freitag 22. Mai 2009, 14:27 Uhr

 

 

Rating-Update:

Paris (aktiencheck.de AG) - Rodolphe Besserve, Analyst der Société Générale (Paris: FR0000130809 - Nachrichten) , stuft die Aktie von Fresenius Medical Care (Xetra: 578580 - Nachrichten) (ISIN DE0005785802/ WKN 578580) mit dem Rating "buy" ein. Das Kursziel werde bei 42 Euro gesehen. (21.05.2009/ac/a/u) Analyse-Datum: 21.05.2009

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EvilG
Nur Geduld
Ihr dürft nur Geld an der Börse investieren das Ihr nicht braucht. FMC ist ein super Wert, der allerdings wenig Phantasie auslösen kann da es sich um einen absoluten stockkonservativen Wert handelt bei dem Fresenius über ein Drittel der Aktien hält. Wartet ab und habt Geduld denn die Zeit von FMC kommt noch. Barclays hat letzte Woche ihre Einschätzung von Negativ auf Neutral gesetzt und spätestens in zwei Wochen beginnt die Ralley auch bei FMC wenn die Vernunft eingezogen ist. Mit Vernunft hat der Börsenverlauf im Moment nichts gemein. Gruß FMC Sitze auf 1.000 Stück FMC
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Häufig gestellte Fragen zur Fresenius Medical Care Aktie und zum Fresenius Medical Care Kurs

Der aktuelle Kurs der Fresenius Medical Care Aktie liegt bei 39,34 €.

Für 1.000€ kann man sich 25,42 Fresenius Medical Care Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Fresenius Medical Care Aktie lautet FMCQF.

Die 1 Monats-Performance der Fresenius Medical Care Aktie beträgt aktuell -0,32%.

Die 1 Jahres-Performance der Fresenius Medical Care Aktie beträgt aktuell -7,90%.

Der Aktienkurs der Fresenius Medical Care Aktie liegt aktuell bei 39,34 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,32% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Fresenius Medical Care eine Wertentwicklung von -15,81% aus und über 6 Monate sind es -13,53%.

Das 52-Wochen-Hoch der Fresenius Medical Care Aktie liegt bei 54,02 €.

Das 52-Wochen-Tief der Fresenius Medical Care Aktie liegt bei 38,53 €.

Das Allzeithoch von Fresenius Medical Care liegt bei 93,82 €.

Das Allzeittief von Fresenius Medical Care liegt bei 6,66 €.

Die Volatilität der Fresenius Medical Care Aktie liegt derzeit bei 29,51%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Fresenius Medical Care in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 48,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +22,39%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 48,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +22,39%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Fresenius Medical Care Kursziel beträgt 48,62 €. Das ist +22,39% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Fresenius Medical Care 3 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Fresenius Medical Care Kursziel beträgt 48,62 €. Das ist +22,39% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Fresenius Medical Care 3 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 3 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 48,62 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +22,39%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Fresenius Medical Care Aktie bei 48,62 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Fresenius Medical Care Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 11,80 Mrd. €

Insgesamt sind 293,4 Mio Fresenius Medical Care Aktien im Umlauf.

Am 18.06.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 18.06.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Fresenius Medical Care bei 45%. Erfahre hier mehr

Fresenius Medical Care hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Fresenius Medical Care gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister.

Das KGV der Fresenius Medical Care Aktie beträgt 24,13.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Fresenius Medical Care betrug 19,34 Mrd €.

Die nächsten Termine von Fresenius Medical Care sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Fresenius Medical Care zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.

Zuletzt hat Fresenius Medical Care am 23.05.2025 eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,62%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Fresenius Medical Care wurde am 23.05.2025 in Höhe von 1,44 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,62%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,44 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

Die Fresenius Medical Care Aktie ist in den folgenden 1 großen ETFs enthalten:
  1. Deka DAXplus (R) Maximum Dividend UCITS ETF